Animation

DIE PSYCHODYNAMIK-ANIMATION von Ingo Jungclaussen:

Das Wichtigste in der Schnellübersicht:

Appetizier Animation hier
30. Min. Vortrag über didaktisches Konzept und Einblick Animation hier
Die Animation wird derzeit als Bestandteil meiner pro-bericht Seminare gezeigt, aus denen diese entstanden ist. Seminaranmeldung hier
Die ausführliche inhaltliche Erläuterung der 7 animierten Schritte ist  hier publiziert (mit Leserstimmen)

Zur Ausgangssituation:

In den psychoanalytisch begründeten Psychotherapieverfahren (analytische Psychotherapie und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie) stellt das Verstehen der Psychodynamik einer psychischen Erkrankung einen unverzichtbaren zentralen Teil des klinischen Fallverständnisses und der Therapieplanung dar. Insbesondere in der Antragstellung einer ambulanten Psychotherapie müssen niedergelassene Psychotherapeuten für die schriftliche Konzeptionalisierung der Psychodynamik, oft verbunden mit großen Schwierigkeiten, hohe zeitliche Ressourcen aufwenden. Diese Arbeit wird u. a. zusätzlich erschwert durch eine besonders heterogene bzw. diversifizierte Theoriebildung in der Psychoanalyse und zudem durch eine nicht eindeutige Formulierung der genauen Psychodynamik-Anforderungen im Kommentar der Psychotherapie-Richtlinien (Jungclaussen, 2012).

Didaktik und bisherige Praxis:

Aus meiner ca. 10-jährigen Fortbildungspraxis mit niedergelassenen Tiefenpsychologen und Psychoanalytiker (www.pro-bericht.de) habe ich eine bewegte 7-schrittige Psychodynamik-Animation entwickelt. Der neue didaktische Ansatz der Animation besteht zum einen darin, durch die 7-schrittige Abfolge implizite Denkschritte einer Psychodynamik explizit zu machen (zur Komplexitätsreduktion). Durch die bewegte Animation besteht das Ziel darin, das innerpsychische dynamische (!) Kräftespiel einer psychischen Erkrankung gemäß der psychoanalytischen Meta-Theorie verständlich zu „dynamisieren“ und so besonders zu veranschaulichen. Diese Animation illustriert sehr anschaulich, wie Grundkonflikt, Neurosenstruktur, Auslöser, Aktualkonflikt und Symptombildung miteinander verwoben sind und arbeitet dabei die Bedeutung der o.g. Faktoren innerhalb des psychodynamischen Kräftespiels detailliert heraus.Die Animation wird seit 2007 in meinen Psychodynamik-Seminaren (www.pro-bericht.de) angewandt, und dort unter Berücksichtigung der zahlreichen Feedback laufend weiter entwickelt und verbessert. Im Frühjahr 2016 begann im Rahmen des hier vorgestellten neuen E-Learning-Angebotes eine umfassende Erweiterung und Vertiefung der Animation. Wenn diese Arbeiten abgeschlossen werden, kann die Psychodynamik-Animation hier bezogen werden. Die Arbeiten an der Animation für konfliktbedingte Störungen befindet sich in der Schlussphase, während die Umsetzung des fertig vorliegenden Konzepts für die Animation für strukturbedingte Störungen derzeit begonnen wird. (Interessenten tragen sich hier in den Newsletter ein)

Publikation:

Die inhaltlichen Schritte der Psychodynamik für konfliktbedingte Störungen sind publiziert in Jungclaussen, I. (2012): Handbuch Psychotherapie-Antrag. Psychodynamisches Verstehen und effizientes Berichtschreiben in der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie. Schattauer. Stuttgart. Leserstimmen hier.

Darstellung der Animation und des Konzepts in aktuellen Vorträgen:

Im Rahmen der Jubiläumsfeier der IDPAU habe ich die Psychodynamik-Animation und der ihr zugrundeliegende didaktische Ansatz am 24.4.16 in Düsseldorf vorgestellt. Video hier
Eine weitere Vorstellung erfolgte auf der Psychologiedidaktik-Tagung der Sektion AFW im BDP in Berlin am 6.5.16. Infos hier.

Ziele des Projekts:

Das Ziel des Projekts besteht darin, einen Beitrag zur Didaktik der Psychoanalyse, vor allem im Bereich der Fort-, Aus- und Weiterbildung von niedergelassenen Psychotherapeuten sowie Psychotherapeuten in Ausbildung (PiAs) sowie Studierenden zu leisten. Dieser Beitrag ist dabei aus mehrfacher Hinsicht bedeutsam: Zum einen leistet die Animation aufgrund der sehr heterogenen und komplexen psychoanalytischen Theoriebildung, die für viele eine Barriere im Zugang zur Psychoanalyse darstellt, einen wichtigen Beitrag zur erforderlichen Komplexitätsreduktion und somit zur leichteren Vermittlung und zum „barrierefreieren“ Verstehen der Psychoanalyse. Dies ist mit Blick auf den Rückgang der Psychoanalyse an den bundesdeutschen Universitäten von besonderer Relevanz. Zum anderen verkürzt die Animation über die Reduzierung von Komplexität und durch ihre Anschauung den ressourcen-intensiven Aufwand für das schriftliche Verfassen einer Psychodynamik im Psychotherapieantrag. Die animierte Darstellungen weiterer psychoanalytischer Theorie- und Ausbildungs-Inhalte ist Teil eines größeren hier vorgestellten E-Learning – Ansatzes.

Zielgruppe:

Ambulante niedergelassene Psychotherapeuten, Unis, Institute, Studierende der Psychologie (klinische Psychologie), Schüler im Fach Psychologie sowie an der Psychoanalyse interessierte „Laien“.

„Wo kann ich die Psychodynamik-Animation jetzt bereits schon sehen?“

Diese können Sie zum einen im Rahmen eines pro-bericht Psychodynamik-Seminars, als auch im Rahmen eines persönlichen Coachings/einer persönlichen Supervision in meiner Kölner Praxis sehen. Oder schauen Sie sich das „Appetizer“-Video zur Psychodynamik-Animation an hier!

Referenz/Feedbacks zur Animation:

Bei allen Seminar-Teilnehmern erfreut sich die Animation seit Beginn großer Beliebtheit. Es stellt sich nach Betrachten der Animation im Seminar meist das Gefühl ein, die Komplexität der Zusammenhänge erstmals richtig verstanden zu haben und sie so dauerhaft anschaulich verinnerlichen zu können. Neben einer Vielzahl an dargestellten Inhalten und Materialien ist Ihre aktive Beteiligung  (u.a. in den Psychodynamik-Übungen) ein wichtiger Bestandteil des Seminars. Teilnehmer-Feedbacks finden Sie hier.

Projekt-Verantwortlicher und Ansprechpartner: Dipl.-Psych. & Sonderpäd. Ingo Jungclaussen
0172-6649613) E-Mail: info@frag-freud.de